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| Spirit Metal, Sleaszy Rider Records, 2011 |
| Debbie |
Vocals |
| Rio Eberlein |
Guitar |
| Oliver Eberlein |
Organ |
| Andy Hofmann |
Bass |
| Daniel Schwarz |
Drums |
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Länge: 45 Min 51 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Change | 6. Light And Shadow |
| 2. Hero | 7. Dune |
| 3. Ride On | 8. Release |
| 4. Wolves Of Woden | 9. Home |
| 5. Night Of The Wolve | |
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Fränkische Band mit amerikanischer Sängerin bei einem griechischen Label mit einem, vorsichtig ausgedrückt, gewöhnungsbedürftigem Debut-Album irgendwo zwischen klassischem Hard Rock, Metal und dem einst von der Band ZED YAGO um Jutta Weinhold als "Dramatic Metal Rock" bezeichneten epischen Gedöns, dessen wichtigste Merkmale eine ohne Unterlass brüllende Frau am Mikrofon und grenzenlose Bedeutungsschwere waren.
WolveSpirit heißt die Band, das Album "Spirit Metal", und nach 45 Minuten ist man von all der Sinnhaftigkeit und vor allem dem Geschrei rein spirituell gesehen völlig ausgeknockt. Weniger wäre hier wahrhaftig mehr gewesen.
Immer wenn es leiser (Home) oder einfach nur hübsch hardrockig wird, ist "Spirit Metal" eine gute Scheibe, vor allem die historischen Orgeltöne und die Gitarrenarbeit sind gar nicht weit von HEEP & Co. entfernt, aber wenn Frau Debbie anhebt um alle Dämonen gleichzeitig in die ewige Verdammnis zu singen, neigt man nach ein, zwei Minuten zu mittelschwerer Aggressivität. Das simpel fetzige Ride On braucht schlicht keine wagnerianischen Walkürengesänge und ein selbsterklärendes Riffgebirge wie Hero keine sich überschlagenden "Hero"-Schreie in Endlosschleife.
Natürlich wird genau das der kleinen Zielgruppe gefallen, aber ob die dann mit der absichtlich oder unabsichtlich altmodischen Produktion klarkommt, ist eine andere Frage. Völlig außer Kontrolle gerät die Sache schließlich bei Light And Shadow, das von Growls "untermalt" wird, die an eher unangenehme Verdauungsgeräusche erinnern.
Es verbietet sich für jeden Kunstkritiker, dem Künstler Vorschriften zu machen, aber die Band WolveSpirit hätte sich (und dem Kritiker) einen großen Gefallen getan, wenn sie nicht sämtliche vorhandenen Ideen, alles verfügbare Schreipotential und jedes noch so kleine Genre-Klischee in dieses erste Album gepackt hätte. So ist "Spirit Metal" die "Too much of everything CD" des endenden Jahres geworden. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal, schließlich durfte WolveSpirit im November 2011 im Vorprogramm von OHRENFEINDT auftreten, und diese drei Kerle wissen wie man den Rock & Roll auf den Punkt bringt.
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